Start zum 1. April: Bayerns Hausärzte sollen früher impfen

Deutsches Ärzteblatt vom 12.3.2021

In Bayern sollen die Hausärzte früher gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 impfen können als anderswo in Deutschland. „Wir erwarten, dass die Impfstofflieferungen des Bundes die Arztpraxen in die Lage versetzt, ihren Patienten zum 1. April ein Impfangebot machen zu können“, sagte Bayerns Gesund­heitsminister Klaus Holetschek (CSU).

In Bayern würden ab Anfang April die niedergelassenen Ärzte als zweite Säule die Bayerische Impfstra­tegie ergänzen. Die Ge­sund­heits­mi­nis­ter von Bund und Ländern hatten am vergangenen Mittwoch be­schlossen, mit Coronaimpfungen in den Arztpraxen frühestmöglich zu beginnen, spätestens jedoch in der Woche vom 19. April.

Laut Holetschek sollen die Impfzentren im Freistaat im April pro Woche mit 350.000 Dosen Impfstoff beliefert werden. Darüber hinausgehende Lieferungen sollen an die Praxen gehen.

„Auf Basis der Prognose des Bundes gehen wir davon aus, dass beispielsweise schon in der Woche nach Ostern rund 121.000 Impfdosen in den Arztpraxen verimpft werden können. Diese Summe soll sich im Verlauf des April und Mai wöchentlich weiter erhöhen“, so Holetschek.

In einem nächsten Schritt sollten Betriebsärzte mit einbezogen werden. Angesichts der geänderten Impfstrategie mit breiter Einbeziehung von Ärzten werden die bayerischen Impfzentren nicht weiter ausgebaut. © dpa/aerzteblatt.de


/picture alliance, Hauke-Christian Dittrich

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