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Stark-Watzinger: Coronatests an Schulen nur bei Symptomen

Deutsches Ärzteblatt vom Montag, 19.9.2022


Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) hat sich gegen regelmäßige Coronatests an Schulen ausgesprochen. „Ich halte ein anlassloses Massentesten nicht für sinnvoll – gerade bei Omikron“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

„Wenn testen, dann gezielt und anlassbezogen – also nur dann, wenn ein Kind die entsprechenden Symptome zeigt.“ Die Ministerin machte zudem deutlich, dass sie Coronaschutzmasken im Klassenzimmer nicht für erfor­derlich hält, so lange die Omikron-Variante das Infektionsgeschehen dominiert.

„Die Maske ist an das harte Kriterium gebunden, dass der Präsenzunterricht gefährdet wäre“, sagte Stark-Wat­zinger. „Die Länder sollten mit diesem Instrument daher sehr zurückhaltend sein.“ Sie erwarte, „dass es bei der Omikron-Variante gar nicht zum Tragen kommen muss“.

Die FDP-Politikerin nannte zwei Kriterien für das Maskentragen: „Das Virus löst schwerere Krankheitsverläufe aus, und es gefährdet den Präsenzunterricht.“ Erst dann halte sie die Maske im Klassenzimmer für gerecht­fertigt.


/picture alliance, Flashpic, Jens Krick

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