Praxen können COVID-19-Impfstoffe ab sofort wieder im Wochenrhythmus bestellen

Deutsches Ärzteblatt vom Montag, 15.11.2021


Praxen können Impfstoff gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 ab sofort wieder innerhalb einer Woche beziehen. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hingewiesen. Sie hatte die wöchentliche Bestellung angemahnt, damit Praxen schneller auf den Bedarf vor allem für Auffrischim­pfungen reagieren können.

Für die kommende Woche vom 22. bis 28. November sind zudem Nachbestellungen bis morgen Mittag (16. November, 12 Uhr) möglich. Die bestellten sowie die nachbestellten Impfdosen werden gemeinsam am Montag den 22. November an die Praxen ausgeliefert.

Auch für die kommenden Wochen sollen Praxen die Bestellrezepte weiterhin jeweils bis Dienstag zwölf Uhr in der Apotheke einreichen, damit der Impfstoff am darauffolgenden Montag ausgeliefert werden kann.

Mit der nächsten Impfstoffbestellung am 16. November können Praxen erstmals kein Impfstoff des Her­stellers Astrazeneca mehr anfordern. Impfstoffe der Hersteller BiontTech/Pfizer, Moderna und Johnson & Johnson stehen nach Auskunft des Bundesgesundheitsministeriums aber in ausreichenden Mengen zur Verfügung.

Die KBV weist daraufhin, dass beim Impfstoff des Herstellers Moderna für Auffrischimpfungen im Ver­gleich zur Grundimmunisierung mit dem Vakzin nur die halbe Dosis zu verwenden ist (0,25 Milliliter statt 0,5 Milliliter).

Ein Vial reiche damit für 20 Auffrischimpfungen oder zehn Impfungen im Rahmen der Grundimmuni­sierung. Zu jedem Vial werde aber eine ausreichende Anzahl an Spritzen und Kanülen mitgeliefert, sodass Ärzte ein Vial vollständig für Auffrischimpfungen verwenden könnten, ohne dass das Zubehör ausgehe, informiert die KBV.


/picture alliance, ROBIN UTRECHT

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