Impfstoff: Beauftragter rechnet mit Curevac ab drittem Quartal

Deutsches Ärzteblatt vom Donnerstag, 25. März 2021

Der Impfstoffbeauftragte der Bundesregierung rechnet ab dem dritten Quartal mit einem zwei­ten deutschen Coronavakzin. „Die Regierung setzt große Hoffnungen in die Impfstoffherstellung durch Curevac", sagte Christoph Krupp den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Klappe die Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur EMA wie vom Unternehmen geplant, „dann können wir den Curevac-Impfstoff ab der zweiten Jahreshälfte einsetzen“.

Im Februar übergab Curevac erste Datenpakete im Rahmen eines rollierenden Zulassungsverfahrens an die europäische Arzneimittelbehörde EMA.

Das Tübinger Biotechnologieunternehmen hat sich für die Produk­tion ihres noch nicht zugelassenen Coronaimpfstoffs mit GSK zusammengetan, wird aber auch vom deutschen Chemieriesen Bayer und dem Schweizer Pharmakonzern Novartis unterstützt.

Als Ziel der Bundesregierung nannte Krupp, dass insbesondere solch innovative Impfstoffe über 2021 hinaus „in signifikantem Umfang in Deutschland produziert werden“. Impfstoff „made in Germany“ solle einen wichtigen Beitrag zur Versorgung Deutschlands, Europas und der Welt leisten, sagte Krupp weiter. © afp/aerzteblatt.de


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