EU-Arzneimittel­behörde prüft dritte Dosis von Moderna-Corona­impfstoff

Deutsches Ärzteblatt vom Dienstag, 28. September 2021


Die europäische Arzneimittelagentur EMA prüft einen Antrag des Impfstoffherstellers Moderna auf Zulassung einer dritten Dosis.

Die vorgelegten Daten sollten nach einem beschleunigten Verfahren bewertet werden, teilte die EMA gestern in Amsterdam mit.

Der sogenannte Booster könnte Menschen ab zwölf Jahren mindestens sechs Monate nach der zweiten Impfdosis gespritzt werden, um den Schutz vor einer Coronainfektion zu erhöhen. Bisher werden diese Booster in einigen Ländern bereits Menschen mit einem geschwächten Immunsystem angeboten.

Die EMA erklärte erneut, dass im Prinzip eine dritte Impfdosis als Schutz vor einer Infektion nicht notwen­dig sei. Die Entscheidung, ob zusätzliche Impfdosen angeboten werden sollen, würde auch nicht die EMA treffen, sondern sei Sache der EU-Mitgliedsstaaten.


/picture alliance, ROBIN UTRECHT

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