Erste Bundesländer melden ansteigende Nachfrage nach Coronaimpfungen

Deutsches Ärzteblatt vom Freitag, 13. August 2021

Mehrere Bundesländer verzeichnen offenbar wieder eine steigende Nachfrage nach Coronaim­pfungen. „Die Zahl der Impfungen hat seit dem Ende der Sommerferien deutlich angezogen“, erklärte die Sozialbehörde in Hamburg nach Angaben des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND).

Besonders der Impfstoff der Firma Johnson & Johnson werde in Hamburg derzeit vermehrt nachgefragt – vermutlich, weil bei diesem Vakzin keine Zweitimpfung nötig ist, sagte der Sprecher der Sozialbehörde.

Schleswig-Holstein hat 5.000 Dosen des Vakzins von Johnson & Johnson beim Bund nachbestellt, wie eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums sagte. Grund sei die hohe Nachfrage nach dem Präparat in Impfzentren und mobilen Impfteams.

Auch in Baden-Württemberg und Sachsen sprechen die Behörden dem Bericht zufolge von einer leichten Steigerung der täglichen Impfungen. „Ob sich hier ein Trend abzeichnet, lässt sich erst in einigen Tagen sagen“, erklärte das baden-württembergische Gesundheitsministerium.

Die Impfbereitschaft war in der Bevölkerung zuletzt gesunken. Um das Impftempo wieder zu erhöhen, hatten sich die Spitzen von Bund und Ländern am vergangenen Dienstag darauf verständigt, dass die kostenlosen Coronabürgertests am 11. Oktober abgeschafft werden.

Zugleich kommen auf die noch nicht Geimpften ab 23. August verschärfte Testvorschriften zu, wenn sie Angebote in Innenräumen wahrnehmen wollen. © afp/dpa/aerzteblatt.de


/picture alliance, APA, picturedesk.com, Herbert Neubauer

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