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Coronainzidenz: Von Höchstand zu Höchstand

Deutsches Ärzteblatt vom Donnerstag, 17.3.2022


Die Zahl der binnen eines Tages ans Robert-Koch-Institut (RKI) übermittelten Coronaneuinfektio­nen ist erneut auf einen Höchststand gestiegen. Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben von heute Morgen 294.931 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden.

Am 10. März hatte die Zahl erstmals in der Pandemie die 250.000 überschritten. Die Sieben-Tage-Inzi­denz gab das RKI mit 1.651,4 an – das ist ebenfalls ein Höchststand. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1.607,1 gelegen, vor einer Woche bei 1.388,5 (Vormonat: 1.385,1). Die aktuellen Zahlen geben den Stand des RKI-Dashboards von heute Morgen, 05.00 Uhr, wieder.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch einge­schränkt nachverfolgt.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 278 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 259 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 17.990.141 nachgewiesene Infektionen mit SARS-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen coronainfizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI gestern mit 7,45 an (vorgestern: 7,21). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Coronatest, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Donnerstag mit 14.142.500 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 126.420.


/picture alliance, Julian Stratenschulte

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